Heute melde ich mich wieder mit dem einmal im Monat erscheinenden Guten-Abend-Ticker.
Hier erfahrt ihr in Kurzfassung, was in den vergangenen Tagen und Wochen alles geschehen ist. Für diejenigen unter euch, die über eine Thematik mehr wissen wollen, gibt es weiterführende Links.
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Passend zum blütenreichen Frühling gibt es beim kleinen FINN einen Märzenbecher-Gruß.
Wale ahoi!
Und in einem Monat heißt es wieder „Wale ahoi!“ Vom 17. bis zum 27. April 2025 lädt Wilhelmshaven ein zu den Schweinswaltagen. Bei Beobachtungen von Land und vom Schiff aus haben Besucher die Möglichkeit, die kleinen Wale hautnah zu erleben. Außerdem gibt es rund um die Schweinswaltage noch jede Menge Veranstaltungen, die über den einzigen in Deutschland heimischen Wal informieren.
Wohin mit den Delfinen?
* Immer wieder machen Aktivisten den Vorschlag, Delfine in Meeresgehege umzusetzen. Darüber habe ich bereits im Januar im Artikel Meeresgehege scheitern an der Praxis berichtet.
* Die Forderung wird auch dann nicht seriöser, wenn sie von einer bekannten Pop- und Soul-Sängerin vorgebracht wird. Ich habe vor ein paar Tagen eine Einschätzung zu Sarah Connors neu gegründeter Orca-Stiftung und ihrer Einstellung zu Delfinarien veröffentlicht.
* In der Auffangstation SOS Dolfijn, die ihren Sitz in einem Zoo im niederländischen Anna Paulowna hat, macht man sich Gedanken darüber, wie die Zukunft der Meeressäuger aussehen könnte, wenn Tierparks wegen sinkender Einnahmen und strengeren Vorschriften schließen müssen. Genau dies ist nämlich Anfang des Jahres in Antibes mit dem Marineland passiert.
* Auch die diesjährige Konferenz der EAAM (European Association for Aquatic Mammals) hat sich mit der Situation der in menschlicher Obhut gehaltenen Delfinen befasst.
Gestrandete Wale
* Für Schlagzeilen sorgte auf Sylt ein gestrandeter Pottwal. Mit seinen circa 14 Metern wird der Wal auf ein Alter von unter 20 Jahren geschätzt. Der Walkadaver wurde mithilfe von einer Planierraupe und einem Traktor an Land geschleppt und dort zerlegt. Die Strandungsursache ist noch nicht bekannt.
* Kurz nach der Entdeckung des Pottwals hat ein Hubschrauberpilot am Strand der unbewohnten Vogelschutzinsel Minsener Oog südöstlich von Wangerooge einen toten Buckelwal gesichtet. Da der Kadaver in einer Senke liegt und bei Hochwasser nicht weggespült werden kann, besteht offenbar keine Gefahr für die Kleinschifffahrt. Eine Bergung des Tieres ist für die Verkehrssicherheit demzufolge nicht nötig. Pottwale und Buckelwale verirren sich nur sehr selten in die Nordsee.
* Von den 157 Kleinen Schwertwalen, die in Tasmanien gestrandet sind, konnte leider kein Tier gerettet werden.
Geisternetze mit KI bergen
Immer wieder verheddern sich Schildkröten, Krebse und auch Meeressäuger in sogenannten Geisternetzen. Diese sollen in Zukunft mit der Künstlichen Intelligenz aufgespürt werden. Mithilfe der KI-gestützten Plattform GhostNetZero.ai werden hochauflösende Sonardaten vom Meeresboden automatisch ausgewertet und Stellen markiert, an denen sich vermutlich Geisternetze befinden.
Podcast über Keiko
Es gibt einen interessanten Podcast bei The New York Times. Darin geht es um Keiko alias Willy und seine Lebensgeschichte.
Delfi – der Krankenhaus-Therapeut
In der Haunerschen Kinderklinik in München soll ein Hologramm-Delfin namens Delfi jungen Patienten dabei helfen, schneller gesund zu werden.
Das war es wieder für heute. Falls ihr noch mehr Meldungen über Wale und Delfine lesen möchtet, klickt einfach auf Aktuelles.
Den nächsten Ticker gibt es am 17. April 2025.